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Profil

 

1. Vorbemerkung

Schule ist ein Ort des Lernens. Jedes Kind soll individuell optimal gefördert werden, damit es sein großes Potential voll entfalten kann.

Schulleistungen sind dabei nicht alles. Kinder sind wundervolle, großartige Menschen! Jedes Kind trägt einen unendlichen Reichtum in sich. 

Schule ist ein Lebensraum, in dem sich die Kinder in ihrem ganzen Wesen entwickeln. Hier wollen wir sie behüten, stützen und ganzheitlich fördern, sie ihre Begabungen entdecken lassen, Freundschaften fördern und vor allem Selbstbewusstsein stärken.

Dabei unterstützen wir sie im Lernen, sich verantwortungsvoll im sozialen Umfeld zu bewegen.

Für Ihre Kinder wollen wir da sein, für alle Kinder wollen wir da sein und handeln dabei nach folgenden pädagogischen Grundsätzen.


2. Pädagogische Grundsätze

Wertschätzung eines jeden Menschen ist die Voraussetzung jeden Handelns.
Authentizität ist zentrale Voraussetzung für gelingende Pädagogik.

Ziel der pädagogischen Arbeit ist die Entwicklung von Selbständigkeit und Selbstbewusstsein in gegenseitiger Wertschätzung und gegenseitigem Respekt.

Abgeleitet von diesen Grundsätzen verzichtet die Muhliusschule soweit es geht auf das Festlegen von Regeln und unterrichtlichen Normen.

Die Regeln für das Zusammenleben werden in den entsprechenden Gremien vereinbart.

3. Strukturen


- zweizügige Grundschule, derzeit ca. 200 Schülerinnen und Schüler

- zwei DaZ-Klassen (a: Jahrgang 1/2, b: Jahrgang 3/4)

- Unterrichtszeit verlässlich von 7:45 Uhr - 11:45 Uhr (Klassenstufe 1 und 2)

- verlässlich von 8:05 Uhr - 13:05 Uhr (Klassenstufe 3 und 4)

- Wahlmöglichkeit zwischen ev. Religionsunterricht, katholischem
Religionsunterricht, Philosophieunterricht oder Islamunterricht

- enge Zusammenarbeit mit Förderzentren

- Schulsozialarbeit

- offene Ganztagsschule in Trägerschaft des CVJM

- zwei Betreute Grundschulen in Trägerschaft des CVJM und der Freunde und
Förderer der Muhliusschule e.V.

- Förderverein


4. Räumliche Voraussetzungen 

- Altbau in drei Gebäudeteilen

- Sporthalle und Gymnastikhalle

- Musikraum mit Bühne

- Mehrzweckraum

- Werkraum

- Laptopwagen, WLAN, mobile Beamer

- Mensa

- zwei miteinander verbundene Schulhöfe mit großer Freifläche und Spielgeräten

5. Stundenplangestaltung

- 45-Minutentakt

- Klassenlehrkraft unterrichtet möglichst zwei Hauptfächer

- Lehrkraft des dritten Hauptfachs ist Co-Klassenlehrkraft

- Zahl der in einer Klasse unterrichtenden Lehrkräfte wird möglichst klein gehalten

- Kontinuität über alle vier Grundschuljahre wird angestrebt

- In Fachkonferenzen werden curriculare Inhalte diskutiert, ausgetauscht und
Absprachen getroffen

- Ab Klassenstufe 1 eine Wochenstunde Englischunterricht. Dabei erleben die Kinder die englische Sprache und lernen sie zu verstehen und zu sprechen


6. Besondere Projekte

- Jü-Wochen:
zweimal im Jahr finden jahrgangsübergreifende Wochen statt, in denen die Kinder projektorientiert zu einem gemeinsamen Thema arbeiten. Eine Jü-Woche findet in der Regel zu einem musisch-literarischen Thema statt, die andere zu einem naturwissenschaftlichen.

- Foren:
ein Frühlings- und ein Weihnachtsforum, in dem jede Klasse mit jedem Kind auf der mobilen Bühne in der Gymnastikhalle vor den eingeladenen Eltern und Freunden derSchule etwas aufführt.

- Musical:
In der dritten Jahrgangsstufe wird ein Musical mit beiden dritten Klassen gemeinsam
vorbereitet und aufgeführt. Zur Aufführung werden umliegende Kindergärten
eingeladen und in zwei Abendvorstellungen wird das Musical öffentlich aufgeführt.

- Gemeinsames Singen:
Regelmäßig versammeln sich alle Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte für eine Viertelstunde zum gemeinsamen Singen.


7. Offener Ganztag

- Instrumentalunterricht:
In kleinen Gruppen lernen die Kinder Musikinstrumente kennen und spielen. Auf den Foren gibt es die Gelegenheit, das Erlernte zu präsentieren.

- „Jung und Alt“:
In der AG-„Jung und Alt“ besuchen die Kinder das nahe gelegene Altenzentrum und verbringen Zeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.

- Sportangebote:
In Kooperation mit dem KMTV finden am Nachmittag Angebote im sportlichen Bereich statt.


schule



8. Zusammenarbeit zwischen Schule Elternhaus

Für eine konstruktive Zusammenarbeit halten wir folgende Leitsätze für besonders wichtig:

- Zusammenarbeit kann nur gelingen auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt, Toleranz und Vertrauen.

- Beide Seiten achten die Verantwortlichkeitsbereiche der eigenen und der
gegenüberliegenden Seite.

- Kommunikation findet aufrichtig, ehrlich und offen statt. Wichtige Informationen werden in schriftlicher Form zwischen Schule und Elternhaus ausgetauscht. Ansonsten trauen wir den Kindern zu, selbst zu entscheiden, welche Informationen sie weitergeben möchten.

- Ziel der Zusammenarbeit ist die gedeihliche Entwicklung der Kinder im Sinne einer Entwicklung zu gesundem Selbstbewusstsein und zu Selbstständigkeit.